Zum Inhalt springen
Fahrschule Fahrspass
Voranmelden

1. August 2026 · 4 Min.

B, B197, B78 oder BF17 — was passt zu dir?

Vier Wege zum Pkw-Führerschein, und der Unterschied entscheidet, was du danach fahren darfst.

Die meisten kommen mit „ich will den normalen Autoführerschein“ zu uns — und merken im Erstgespräch, dass es davon vier Varianten gibt. Der Unterschied ist keine Formsache: Er entscheidet, ob du nach der Prüfung jedes Auto fahren darfst oder nur die Hälfte.

Klasse B — der Klassiker

Ausbildung und Prüfung auf dem Schaltwagen. Danach darfst du alles fahren: Schaltung und Automatik, ohne Einschränkung. Der Weg verlangt am meisten von dir, weil Kuppeln und Schalten dazukommen, während du gleichzeitig den Verkehr lesen lernst.

Klasse B78 — nur Automatik

Ausbildung und Prüfung auf Automatik. Der Eintrag im Führerschein beschränkt dich auch danach auf Automatik. Für viele ist das völlig in Ordnung — Elektroautos sind ohnehin alle Automatik. Ärgerlich wird es, wenn du dir später den Wagen deiner Eltern leihen willst und der schaltet.

Klasse B197 — der Mittelweg

Du lernst und prüfst auf Automatik, machst zusätzlich mindestens zehn Fahrstunden auf dem Schaltwagen und eine interne Testfahrt. Danach steht im Führerschein keine Beschränkung: Du darfst beides fahren. Die Prüfung ist entspannter, weil du dich auf den Verkehr konzentrierst statt auf den Gangwechsel — und die Berechtigung ist trotzdem vollständig.

Unsere Empfehlung

Wenn du unsicher bist, ob dich das Schalten stresst: B197. Du bekommst die volle Berechtigung und nimmst dir den größten Prüfungsstress raus.

BF17 — begleitetes Fahren ab 17

Kein eigener Fahrzeugtyp, sondern ein früherer Start. Du machst mit 17 die komplette Ausbildung und Prüfung und fährst dann bis zum 18. Geburtstag nur mit einer eingetragenen Begleitperson. BF17 lässt sich mit B, B78 und B197 kombinieren — du entscheidest also beides getrennt.

Statistisch fahren BF17-Absolventen später unfallfreier. Das eine Jahr Begleitung ist echte Fahrpraxis unter Aufsicht, und genau die fehlt sonst am Anfang.

Und die Anhängerklassen?

BE und B96 sind keine Alternativen zum Pkw-Führerschein, sondern Erweiterungen. Beide setzen voraus, dass du 18 bist und Klasse B schon hast — ein BF17-Weg existiert für sie nicht.

  • B96 ist eine Schulung ohne Prüfung, für Gespanne bis 4.250 kg.
  • BE ist eine echte Ausbildung mit praktischer Prüfung, für schwerere Anhänger.

Wenn du unsicher bist, komm einfach vorbei. Das Erstgespräch kostet nichts, und wir sagen dir ehrlich, welche Variante für dich Sinn ergibt — auch wenn das die günstigere ist.