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Klasse B
Der Standard-Pkw-Führerschein auf Schaltgetriebe — ab 18 Jahren oder ab 17 als BF17. Ausbildung und Prüfung im Düsseldorfer Stadtverkehr, dort wo du später auch fährst.
Die Grenze meint das zulässige Gesamtgewicht, nicht das Leergewicht — also das Fahrzeug samt Insassen und Ladung, so wie es der Fahrzeugschein ausweist. Jeder normale Pkw liegt deutlich darunter. Eng wird es erst bei großen Transportern: ein voll beladener Sprinter kann die Grenze reißen, und dann ist es die Zulassungsbescheinigung, die entscheidet, nicht das Gefühl.
Die acht Sitzplätze zählen ohne den Fahrersitz. Der übliche Neunsitzer ist damit erlaubt — der Kleinbus für die Mannschaft oder den Umzug also auch, solange das Gewicht passt.
Beim Anhänger gilt eine einfache Rechnung. Bis 750 kg zulässige Gesamtmasse darfst du immer ziehen. Ist der Anhänger schwerer, müssen Zugfahrzeug und Anhänger zusammen unter 3.500 kg bleiben. Wer darüber hinaus will, braucht B96 oder BE — und das ist der Punkt, an dem sich die beiden unterscheiden.
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Wir besprechen deine Ziele, erklären den Ablauf und melden dich beim Straßenverkehrsamt an.
14 Theoriethemen im Unterricht, dazu die Lern-App für unterwegs. Eine feste Reihenfolge gibt es nicht.
30 Fragen, maximal 10 Fehlerpunkte. Wir melden dich an, sobald du bereit bist.
Übungsfahrten im Düsseldorfer Stadtverkehr plus die 12 Pflicht-Sonderfahrten. Flexibel buchbar.
Stadtverkehr, Grundfahraufgaben und je nach Strecke Autobahn. Bestanden heißt: Führerschein direkt mitnehmen.
Neben den Übungsfahrten schreibt der Gesetzgeber zwölf besondere Ausbildungsfahrten vor. Sie teilen sich in drei Kategorien, jede Fahrt dauert 45 Minuten.
| Sonderfahrt | Umfang | Worum es dabei geht |
|---|---|---|
| Überlandfahrt | 5 × 45 Min. | Landstraße bei wechselnden Geschwindigkeiten, Kurven, Gegenverkehr und Überholen |
| Autobahnfahrt | 4 × 45 Min. | Auffahren und Einfädeln, Spurwechsel und Abstand bei hohem Tempo |
| Nachtfahrt | 3 × 45 Min. | Dämmerung und Dunkelheit, Blendung, Fernlicht und das Einschätzen von Entfernungen |
Diese zwölf Fahrten kommen zu den Übungsstunden dazu und lassen sich nicht abkürzen. Sie sind auch der Grund, warum eine Ausbildung nicht beliebig schnell fertig sein kann: Nachtfahrten brauchen Dunkelheit, und im Juni wird es in Düsseldorf spät dunkel.
Der Pkw ist der offensichtliche Teil. Zwei weitere Klassen kommen automatisch dazu, und zwei Grenzen entscheiden darüber, was du außerdem noch anhängen und mitnehmen darfst.
Zwei Jahre nach der bestandenen praktischen Prüfung läuft die Probezeit. Sie ändert nichts an dem, was du fahren darfst — sie ändert nur, was ein schwerer Verstoß kostet.
Der Verkehr, den du später fährst
Ausgebildet wird im Düsseldorfer Stadtverkehr, nicht auf einer ruhigen Nebenstrecke. Die Prüfung findet dort statt, wo du geübt hast.
Theorie abends und samstags
Der Unterricht liegt montags, mittwochs und donnerstags am Abend, dazu zwei Termine am Samstagvormittag. Schule, Ausbildung oder Schicht bleiben möglich.
Vier Sprachen im Haus
Deutsch und Englisch bei allen, Kurdisch bei Ares und Aland, Türkisch bei Yusuf. Fragen zur Prüfung lassen sich in der Sprache klären, in der du denkst.
Schalter und Automatik
Im Fuhrpark steht beides. Wer auf Schaltgetriebe ausgebildet wird, sitzt im Golf 7 — und wer merkt, dass Automatik besser passt, wechselt zu B197 oder B78.
Die Fahrschule liegt an der Oststraße, sechs Minuten zu Fuß vom Hauptbahnhof. Vor der Tür halten die U71, U72, U73 und U83; wer mit dem Auto kommt, stellt es im Parkhaus nebenan ab.
Im Büro passiert der Papierkram — Anmeldung, Antrag beim Straßenverkehrsamt, Termine. Komm einfach vorbei: ein Beratungsgespräch kostet nichts und verpflichtet zu nichts.

Ja. Klasse AM ist in Klasse B eingeschlossen — Kleinkrafträder und Roller mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit bis 45 km/h.
Dazu kommt Klasse L für land- und forstwirtschaftliche Zugmaschinen bis 40 km/h. Alles darüber, vom 125er bis zum großen Motorrad, ist eine eigene Fahrerlaubnis mit eigener Ausbildung und eigener Prüfung.
Beantragen musst du dafür nichts extra: AM und L stehen nach der bestandenen Prüfung automatisch in deinem Führerschein.
Vorgeschrieben sind nur die zwölf Sonderfahrten — fünf Überland, vier Autobahn, drei bei Nacht. Wie viele Übungsstunden davor nötig sind, legt kein Gesetz fest.
Das hängt an Vorerfahrung, Lerntempo und vor allem an der Regelmäßigkeit. Wer zwei Termine pro Woche hält, kommt meistens mit weniger Stunden aus als jemand, der alle drei Wochen einmal einsteigt — dazwischen geht zu viel wieder verloren.
Im Büro hören wir die Frage fast täglich, und die Antwort ist immer dieselbe: Nach jeder Stunde sagen wir dir ehrlich, wo du stehst. Angemeldet wirst du, wenn du so weit bist, und nicht früher.
Bis 750 kg zulässige Gesamtmasse immer — dafür brauchst du nichts außer Klasse B.
Ist der Anhänger schwerer, entscheidet die Kombination: Zugfahrzeug und Anhänger zusammen dürfen 3.500 kg nicht überschreiten. Maßgeblich sind dabei die zulässigen Gesamtmassen aus den Fahrzeugscheinen, nicht das, was tatsächlich geladen ist.
Reicht das nicht, gibt es zwei Wege. B96 hebt die Grenze auf 4.250 kg und verlangt nur eine Fahrerschulung ohne Prüfung, BE geht bis 7.000 kg Gespanngewicht und endet mit einer praktischen Prüfung beim TÜV.
Die Fahrerlaubnis selbst gilt unbefristet. Einmal bestanden, bleibt sie dir.
Befristet ist nur das Kartendokument: Es läuft nach 15 Jahren ab und wird dann umgetauscht. Das ist ein reiner Dokumententausch — keine neue Prüfung, kein neuer Sehtest, keine Fahrstunde.
Zuständig dafür ist das Straßenverkehrsamt an deinem Wohnort, in Düsseldorf also dieselbe Stelle, bei der schon dein Erstantrag lag. Das Ablaufdatum steht auf der Vorderseite der Karte.
Die Probezeit läuft zwei Jahre ab der bestandenen praktischen Prüfung. Fahren darfst du in dieser Zeit genau dasselbe wie danach — anders ist nur, was ein Verstoß nach sich zieht.
Bei einem schweren Verstoß, etwa deutlich zu schnellem Fahren oder Alkohol am Steuer, ordnet die Behörde ein Aufbauseminar an und verlängert die Probezeit auf vier Jahre. Wer das Seminar nicht besucht, verliert die Fahrerlaubnis.
Bei BF17 beginnt die Probezeit schon mit der bestandenen Prüfung und nicht erst mit 18. Wer früh anfängt, hat sie deshalb oft zur Hälfte hinter sich, wenn die anderen gerade erst losfahren.
Ja. Der reguläre Ablauf ist genau dafür gebaut.
Der Theorieunterricht liegt montags, mittwochs und donnerstags von 18:30 bis 20:00 Uhr, dazu samstags um 9:30 und um 11:00 Uhr. Du buchst keinen festen Kurs, sondern nimmst die Termine mit, die in deine Woche passen.
Fahrstunden vereinbarst du einzeln mit deinem Fahrlehrer, auch vormittags oder am Wochenende. Die meisten unserer Schüler arbeiten oder gehen zur Schule; wer es kompakter braucht, sieht sich den Intensivkurs an.