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Wir klären am Telefon oder im Formular, was du ziehen willst — und ob BE oder B96 dafür nötig ist.
Klasse BE
Für alles, was mit Klasse B allein nicht mehr erlaubt ist: Wohnwagen, Pferdeanhänger, Bootstrailer, schwere Arbeitsanhänger. Keine Theorieprüfung, nur die praktische Prüfung mit Gespann.
BE oder B96
Bleibt dein Gespann unter 4.250 kg, reicht die Klasse B96 — dort gibt es keine eigene Prüfung, nur eine Schulung. Wir rechnen mit dir aus, was für dein Gespann nötig ist, und empfehlen nicht die größere Klasse, wenn die kleinere reicht.
Wir klären am Telefon oder im Formular, was du ziehen willst — und ob BE oder B96 dafür nötig ist.
Wir besprechen deinen Anhänger-Bedarf, erklären den Ablauf und melden dich beim Straßenverkehrsamt an.
Rangieren, Rückwärtsfahren, Ankuppeln — dazu die 5 Pflicht-Sonderfahrten: 3× Überland, 1× Autobahn, 1× Nacht.
Beim TÜV mit Gespann: Abfahrtskontrolle, An- und Abkuppeln, Rückwärtsfahren und Fahren im Verkehr.
Der Papierkram ist der kleinere Teil. Ein Gespann fährt sich spürbar anders als ein Auto, und genau das ist der Inhalt der Ausbildung.
Die praktische Prüfung besteht aus einem Grundfahrteil auf einem abgesperrten Platz und einer Fahrt im Verkehr. Eine Theorieprüfung entfällt, weil die Theorie aus Klasse B anerkannt wird.
Wer ein Gespann fährt, fährt es selten in der Innenstadt — deshalb liegt der Schwerpunkt auf dem, was draußen zählt: Autobahnauffahrten, Landstraße, Seitenwind, und das Rangieren, das rückwärts verkehrt herum funktioniert. Von der Oststraße aus sind die Ausfallstraßen schnell erreicht, sodass die Stunden nicht in der Anfahrt verpuffen. Ins Erstgespräch bringst du beide Zulassungsbescheinigungen mit; daraus ergibt sich, ob BE nötig ist oder B96 reicht.
Das entscheidet allein das Gewicht: Bleiben Zugfahrzeug und Anhänger zusammen unter 4.250 kg zulässiger Gesamtmasse, reicht B96 — darüber brauchst du BE.
Gerechnet wird mit den zulässigen Gesamtmassen aus Feld F.1 beider Zulassungsbescheinigungen, nicht mit dem, was tatsächlich geladen ist. Ein Kombi mit großem Pferdeanhänger oder schwerem Wohnwagen liegt schnell über der Grenze.
Bring beide Fahrzeugscheine ins Erstgespräch mit, dann rechnen wir es in fünf Minuten durch. Reicht die kleinere Klasse, sagen wir dir das auch.
Nein. Für Klasse BE gibt es keine Theorieprüfung, nur die praktische Prüfung beim TÜV.
Der Grund ist einfach: BE setzt Klasse B voraus, und die Theorie daraus wird anerkannt. Du musst deshalb auch keinen Theorieunterricht mehr besuchen.
Das ist der Hauptgrund, warum BE viel schneller geht als eine Erstausbildung. Was bleibt, sind die Fahrstunden mit Gespann und die fünf Pflicht-Sonderfahrten.
Die meisten sind in zwei bis vier Wochen fertig, neben Arbeit oder Schule.
Nötig sind Übungsfahrten mit Anhänger plus die fünf Pflicht-Sonderfahrten: dreimal Überland, einmal Autobahn, einmal bei Nacht. Theorieunterricht und Theorieprüfung entfallen, und damit fällt der größte Zeitblock einer Erstausbildung weg.
Wie schnell es wirklich geht, hängt an zwei Dingen: wie oft du Termine wahrnimmst und wann beim TÜV ein Prüfungsslot mit Gespann frei ist. Beides planen wir von Anfang an mit ein.
Ja. Beide Klassen laufen parallel — die praktische BE-Prüfung legst du ab, sobald Klasse B bestanden ist.
BE setzt Klasse B voraus, aber erst zum Prüfungszeitpunkt. Die Fahrstunden mit Gespann darfst du also schon vorher fahren und verlierst dadurch keine Zeit.
Für alle, bei denen ohnehin ein Wohnwagen oder ein Pferdeanhänger ansteht, ist das der schlankeste Weg: Der Antrag beim Straßenverkehrsamt läuft dann für beide Klassen zusammen.
Sie dauert rund 45 Minuten und besteht aus zwei Teilen: einem Grundfahrteil auf einem abgesperrten Platz und einer Fahrt im öffentlichen Verkehr.
Auf dem Platz zeigst du die Abfahrtskontrolle, das An- und Abkuppeln und das Rückwärtsfahren mit Anhänger. Danach geht es mit Gespann auf die Straße — Abbiegen, Landstraße, Autobahnauffahrt.
Geprüft wird beim TÜV, mit unserem Ausbildungsgespann. Ein eigenes Auto oder einen eigenen Anhänger musst du dafür nicht mitbringen.
Eine gesetzliche Mindestzahl an Übungsstunden gibt es nicht. Vorgeschrieben sind nur die fünf Sonderfahrten mit Anhänger.
Wie viele Übungsstunden davor nötig sind, entscheidet fast immer das Rückwärtsrangieren. Der Anhänger lenkt rückwärts in die Gegenrichtung, und dieses Gefühl stellt sich bei jedem unterschiedlich schnell ein.
Wer beruflich schon mit Anhänger unterwegs war, braucht wenige Stunden. Wer zum ersten Mal ankuppelt, plant besser ein paar mehr ein — nach jeder Stunde sagen wir dir, wo du stehst.
Anhänger bis 3.500 kg zulässiger Gesamtmasse, solange Zugfahrzeug und Anhänger zusammen 7.000 kg nicht übersteigen.
Das Zugfahrzeug bleibt dabei ein Pkw der Klasse B, also selbst bis 3.500 kg. In der Praxis deckt das Wohnwagen, Zwei-Pferde-Anhänger, Bootstrailer und Autotransporter ab.
Anerkannt ist die Klasse EU-weit und international. Abweichen können im Ausland nur die Regeln für das Gespann selbst, etwa das erlaubte Höchsttempo mit Anhänger — die legt jedes Land für sich fest.